Suppe ist nur etwas für Suppenkasper? Mitnichten. Suppdiwupp aus Nürnberg beweist, dass Suppe mehr ist als lasche Brühe mit Buchstabennudeln. Regionale Klassiker mit frischen Zutaten und in neuen Kombinationen kommen in die Schüssel, ganz im Gegensatz zu künstlichen Geschmacksstoffen und Gluten. Das schmeckt wie bei Oma, wärmt von innen und macht glücklich. Die Suppen sind übrigens nicht nur vor Ort erhältlich, sondern werden auch mobil per Food Truck an den Mann und die Frau gebracht. Und auch einen Onlineshop gibt es nun auch!

Nach dem Gewinn vom Gastro-Gründerpreis im September 2014 ist also einiges passiert in der Suppenküche. Was das Team um Ferdinand Pillenstein in den Monaten nach ihrem Gewinn gelernt hat und wo es weiter hingeht, verrät er im kurzen Interview.

Ferdinand Pillenstein von Suppdiwupp

Was hat sich seit Eurem Gewinn beim Gastro-Gründerpreis für Euch verändert?

Ferdinand Pillenstein: Sehr vieles sehr Positives! Wenige Tage nach einem tollem Abend in Berlin bei der Preisverleihung wurden einige Artikel in den regionalen Zeitungen veröffentlicht. Das führte im ersten Schritt natürlich zu großem Interesse an uns und half uns, für einen noch größeren Kreis von Personen erreichbar zu werden. Ein sicher nicht weniger wichtiger Punkt ist, dass es das gesamte Team bekräftigt hat, weitere Ziele und Ideen anzugehen. Der Gastro-Gründerpreis gab uns, neben unseren Stammgästen, die uns treu sind, einen schönen Motivationsschub.

Welchen Preis vom Gastro-Gründerpreis konntet Ihr damals am besten gebrauchen?

Ferdinand: Schwer zu sagen, welcher Preis am wichtigsten war. Die mediale Aufmerksamkeit als „Beifang“ ist sicher am deutlichsten gewesen. Auch dass das orderbird-Team uns bis heute mit Rat und Tat zur Seite steht, ist sicher am wertvollsten für uns. Künftige Neuigkeiten im Rahmen unserer Geschäftserweiterungen laufen sicher nun anders ab als ohne diese Hilfe. Wir freuen uns weiterhin auf eine tolle Zusammenarbeit. Bei eigenfinanzierten Gründungen sind die Finanzen immer eine Thema. Deshalb wollen wir nicht darum herum reden und auch dem Preisgeld einen wichtigen Stellenwert geben. Danke dafür!

Welchen Fehler können Gründer aus Eurem jetzigen Erfahrungsschatz vermeiden?

Ferdinand: Sprunghaftigkeit im Angebot. Verzettelt Euch nicht in vielen Ideen, sondern konzentriert Euch auf wenige, die umsetzbar sind. 

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Vom Preisgeld wolltet Ihr damals den kleinsten Food-Truck der Welt, ein Tuk-Tuk, gegen einen richtigen Food-Truck tauschen. Wann und wo sehen wir Euren neuen Gefährt?

Ferdinand: Tatsächlich hat das Preisgeld seinen Weg zum Teil in unseren kleinen Truck gefunden. Wir freuen uns nun bekanntzugeben, dass sich unsere „mobile Suppe“ nun gerade vom Planungstisch in die Werkstatt aufmacht… nähere Infos  findet man bald auf unserer Facebook-Seite oder unter www.suppdiwupp.com.

Ihr sucht mit Eurem bald startenden Online-Shop neue Vertriebswege. Wo können wir denn Eure köstlichsten aller Suppen käuflich erwerben?

Ferdinand: Nach einer langen und aufwendigen Planungs- und Testphase werden Mitte April die ersten Gläser für eine gewisse Zeit in unserem Ladenlokal verkauft. Online planen wir die ersten Verkäufe Mitte Mai mit Versand in Deutschland. Welchen Weg unsere Gläser dann nehmen, werden wir sehen. Anfragen kommen derzeit von lokalen Supermärkten, einer Hotelkette und kleinen Feinkostläden. Wir arbeiten daran, die Gläser zu einem festen Standbein von Suppdiwupp zu machen und allen unsere leckeren Suppen anbieten zu können.

Ihr wart vermutlich mit Abstand am meisten in den Medien. Sogar auf eine Titelseite habt Ihr es geschafft. Wie erklärt Ihr Euch die unglaubliche Resonanz der Medien auf Euer Konzept?

Ferdinand: Vielleicht ist es der Punkt, dass wir unser Konzept von innen nach außen gegründet haben und nicht umgekehrt. Das heißt, wir haben alle Energie erst in unser Produkt gesetzt und daraus eine Marke entwickeln lassen. Nichts ist gekünstelt, alles ist echt und nachvollziehbar.

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Was waren Eure Erfolgsmomente in den vergangenen 12 Monaten?

Ferdinand: Das Überstehen des ersten kritischen Jahres. Der Gewinn vom Gastro-Gründerpreis 2014. Nennung der 250 besten Fast Food Restaurants in Deutschland – DerFeinschmecker. 

Würdet Ihr noch einmal beim Gastro-Gründerpreis teilnehmen?

Ferdinand: Sofort. Nicht nur würden wir wieder daran teilnehmen, sondern würden jeden Gründer dazu bekräftigen sich zu bewerben. Die Chancen die sich daraus ergeben können sind es wert.

Was hat Euch die vergangenen 12 Monate mit am meisten Spaß bereitet?

Ferdinand: Die Teilnahme am Gastro-Gründerpreis 2014 und Zusammenarbeit mit Euch!

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