“Der Laden war brechend voll und der Kunde so zu mir: Wir hätten gern 12 Mojitos! – Ich so: Gehen auch 12 Bier? Geht schneller! – In einer anderen Stadt hätte mich mein Chef dafür gefeuert.”

Als Daniel mir von seinem Leben in der Berliner Szenegastronomie erzählt, sitzen wir an einem sommerlichen Tag auf der orderbird-Dachterrasse mitten in Kreuzberg. Daniel ist einer unserer Sales-Manager und vertreibt das orderbird-Kassensystem in Berlin. Früher arbeitete er unter anderem im Watergate und war Barkeeper im Cookies – zwei wahre Institutionen im Berliner Nachtleben. Jenes Nachtleben, in dem er jahrelang zu Hause war, bevor er die Nachtschichten gegen einen geregelteren Job bei orderbird tauschte.

Man merkt ihm an, dass ein bisschen Wehmut in seinen Worten mitschwingt.

„Denn in Berlin sind die Menschen, die Feierwütige versorgen, heimliche Stars.“

In keiner anderen Stadt kann man so unaufgeregt feiern wie in Berlin. Touristen kommen aus der ganzen Welt, um ein Wochenende in den hiesigen Clubs und Bars in Kreuzberg, Neukölln, Friedrichshain oder Mitte zu verbringen. Doch woher kommt diese Faszination? Berlin ist ein Melting Pot der Kulturen und Einflüsse aus aller Welt – konnte aber dennoch seinen ganz eigenen Charme behalten. Geprägt wurde dieser Charme auch durch die Einflüsse des letzten Jahrhunderts, die jahrzehntelange Teilung und die gefeierte Wiedervereinigung. Berlin ist anders als andere Hauptstädte: Der Zauber liegt nicht im schönen Schein – sondern in knallharter Ehrlichkeit. Die vielgerühmte “Berliner Schnauze”, typische Berliner Eckkneipen mit einem Bier für 2 €, Clubs unter freiem Himmel, die das ganze Wochenende geöffnet haben und nicht zuletzt die Zelebrierung des Späti-Bieres. Das alles gehört zum Berliner Nachtleben. Ein bisschen Risiko gehört immer dazu: versteckte Clubs, Bars und Restaurants, die sich nur durch Mund-zu-Mund Propaganda offenbaren und nicht zuletzt die strenge Zunft der Berliner Türsteher, die Gäste ohne Gründe ablehnen. In Berlin gehört das zur Kultur, man könnte meinen, Wochenende für Wochenende pilgern tausende Menschen ins Berghain, nur um an der Tür abgewiesen zu werden.

 

 

Teil dieser einzigartigen Szene zu sein, ist etwas Besonderes, sagt Daniel. Denn die Helden der Nacht sind nicht die Gäste, sondern die Barkeeper, Türsteher, Runner, Kellner, Djs und all jene, die die Feiernden versorgen. Zugegeben, wem ist das in Berlin noch nicht passiert? Man ist in einer Bar, geht zum Tresen und möchte was bestellen. Hinter der Bar sind zwei Barkeeper, die sich angeregt unterhalten. “Hallo, ich hätte gern ein Bier!”, Antwort: “Siehst du nicht, dass wir uns gerade unterhalten? Dauert jetzt nen Moment!” Ich nicke zustimmend, ist mir nämlich auch schon passiert.

Es sind wohl das Selbstbewusstsein und die Ehrlichkeit, die so viele Menschen an Berlin begeistern. Das spiegelt sich natürlich auch in der Gastro-Szene wieder, erzählt Daniel. “Gastronomen haben eine sehr gute Menschenkenntnis, das müssen sie auch, um erfolgreich zu sein. Mit Sprüchen à la Staubsaugervertreter komme ich mit dem Verkauf des Kassensystems nicht weit, weil die meisten sofort dahinter blicken und dich entlarven. Deswegen musst du ehrlich sein, Und ich bin ehrlich. Ich weiß doch, wie es läuft in der Gastronomie. Du brauchst nicht noch jemanden, der dir was andrehen will. Vertreter siehst du am Tag genug. Du brauchst jemanden, der dir wirklich helfen kann und will. Ich möchte das Beste für den Kunden rausholen und dazu beitragen, seinen Alltag einfacher zu machen. Das alles ist mit unserem Kassensystem möglich.”

Dann erzählt mir Daniel von seinem ersten Job in einer Bar in Kreuzberg, es gab nicht einmal eine herkömmliche Registrierkasse. Damals als noch Standstäbe benutzt wurden, um zu erfassen, wie viele der Spirituosen am Vorabend ausgeschenkt wurden. Da alle Flaschen unterschiedlich groß sind, waren natürlich für jede Flasche eigene Standstäbe von Nöten. Lediglich Bombay Saphire und Jack Daniels hatten die gleiche Größe und konnten sich einen Standstab teilen. Ein riesiger Aufwand. Die Mitarbeiter waren teilweise weitere 4 Stunden neben der eigentlichen Schicht damit beschäftigt, alle relevanten Kennzahlen wie Schwund oder Gewinn zu erfassen. Auch die Buchhaltung war ein irrer Zeitfresser. Alle Belege mussten per Hand erfasst werden. Mit moderner GoBD-konformer Kassensoftware geht das jetzt viel schneller und auf Knopfdruck.

„Diese Arbeit ist nicht nur aufwendig und unangenehm, sondern auch teuer.“

Das Schlimmste: Es ist auch einfach nicht nötig, wenn es Kassensysteme gibt, die einem diese Arbeit abnehmen. “Es ist wie ich schon sagte: Gastronomen haben eine gute Menschenkenntnis, würde ich ihnen was aufschwatzen wollen, wäre das Gespräch schnell vorbei. Die meisten merken, dass ich weiß, wo ihre Probleme liegen – und sind dankbar, wenn ich eine Lösung habe. Und dabei bin ich ehrlich: Wenn ich merke, dass orderbird nichts für den Interessenten ist, dann rate ich ihm ab. Für alle anderen versuche ich das Beste aus unserem Kassensystem heruaszuholen – da hat ja jeder Gastronom ganz andere Bedürfnisse. Alle unterscheiden sich ja hinsichtlich Konzept, Lokalität, Anspruch, Anzahl der Gäste und der Angestellten und so weiter. Das Wichtigste ist, dass unsere Kunden unser Kassensystem für sich und ihren Alltag nutzen können. Das fängt an bei der Verbesserung des Tagesgeschäftes und des Services bis hin zur Rentabilität, dem Überblick über Geschäftszahlen und der GoBD-konformen Buchhaltung. Das Leben als Gastronom ist hart, wir wollen es einfacher und erfolgreicher machen.”

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