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Neues Jahr, neue Trends. Du fragst Dich, wie es um Trends in der Gastronomie steht? Wir stellen Dir heute die neuesten Themen, Konzepte, Ideen und Trends vor, die 2014 die Gastronomie beschäftigen werden.

Gastro-Trend #1: In der Kürze liegt die Würze

Weniger ist mehr – aus diesem Grund stauchen Gastronomen ihre Menükarten zusammen und beschränken sich auf einige ausgewählte Gerichte. Das hat den Vorteil, dass sich die Köche konzentrierter spezialisieren können. Die Gäste wissen die kleine, aber feine Auswahl zu schätzen. Und für den Gastronomen gibt es wohl nichts Schöneres als zufriedene Gäste. Ein toller Nebeneffekt: Du als Gastronom kannst in der Regel beim Einkauf besser kalkulieren.

Gastro-Trend #2: vegetarisches und veganes Essen

In Deutschland leben rund sieben Millionen Vegetarier und etwa 800.000 Veganer – Tendenz steigend. Immer mehr Menschen probieren veganes Essen aus. Dass vegane Ernährung richtig lecker schmecken kann, zeigen Köche wie Attila Hildmann. Eine vegane Auswahl an Gerichten in der Gastronomie wird daher zunehmend zum Standard. In Berlin eröffneten zum Beispiel innerhalb eines halben Jahres 10 vegane Restaurants, so dass es mittlerweile 13 davon gibt. Der Trend in Richtung vegane Restaurants und noch mehr vegetarische Gerichte auf den Speisekarten ist deutlich zu erkennen.

Gastro-Trend #3: Wholefood – Lebensmittel mit Ecken und Kanten

Ein Trend in der Gastronomie: Wholefood. Gemüse schmeckt auch dann, wenn es keine einwandfreie, glatte Oberfläche hat.

So langsam werden die Stimmen der Gegner von genormten Lebensmitteln immer lauter. Obst und Gemüse schmeckt natürlich gewachsen gut, auch wenn es keine einwandfreie und glatte Oberfläche hat und nicht perfekt geformt ist! Daher steht 2014 ganz im Trend vom „Wholefood“, also richtig natürlichem Essen, wie die Natur es schuf. Denn auch eine gerade Banane hat das gewisse Etwas oder eine haarig-bärtige Möhre, oder?

Gastro-Trend #4: Food-Events

Food-Events konnten zwar schon im vergangenen Jahr einen großen Erfolg verzeichnen, aber 2014 will die Berlin Food Week mit Events überall in der Stadt und zweitägigem Food-Markt ganze Scharen anlocken. Dabei müssen Food-Events gar nicht so groß ausfallen! Ein toller Ort, ein besonderes Thema und schon kannst Du als Gastronom starten – für die Gäste geht es darum, gemeinsam Spaß zu haben und gutes Essen zu genießen.

Gastro-Trend #5: Gastronomie goes online

Diesem Internet entkommt niemand, auch der Gastronom nicht. Ein gastronomischer Betrieb ohne eine eigene Webseite? Fast unmöglich! 2014 musst Du als Gastronom einfach eine haben – am besten eine, die mobil optimiert und auf Smartphones gut nutzbar ist. Der nächste Schritt sollte dann eine eigene Facebook-Seite sein, um die Gäste immer auf dem Laufenden zu halten und mit ihnen in Kontakt zu treten.

Gastro-Trend #6: Zurückbesinnung auf regionale Küche

Tradition und Heimat – trotz der ständig wechselnden Trends in Zeiten der Globalisierung hat dieses Paar wieder Konjunktur. Gastronomen entdecken heimische Produkte und Rezepturen (wieder) und Gäste freuen sich über regionale und saisonale Gerichte auf den Speisekarten. Ein Grund dafür sind sicherlich die Lebensmittelskandale der letzten Jahre. Menschen sehnen sich zunehmend nach Sicherheit und Authentizität, sie wollen wissen, woher das Essen auf ihren Tellern kommt. Gleichzeitig interessieren sich immer mehr Köche dafür, wie ein Gemüse gewachsen oder ein Tier gehalten worden ist, das sie für ihre Speisen verarbeiten. Oft besinnen sie sich daher auch auf Zutaten, die vor ihrer Küche wachsen, pflegen häufiger sogar einen eigenen kleinen Kräutergarten.

Gastro-Trend #7: Eine tolle Wohlfühlatmosphäre ist alles

Ein klarer Trend geht in Richtung Wohlfühlatmosphäre. Gäste möchten ihren Aufenthalt im Restaurant, Café oder in der Bar ihrer Wahl genießen. Bequeme Stühle, ein ansprechendes Design und natürlich ein zuvorkommender Service, all das unterstützt das Wohlfühlambiente und lässt die Gäste wiederkommen. In der Gastronomie wird es zukünftig noch stärker um mehr als um Speisen und Getränke gehen. Das Konzept hinter dem gastronomischen Betrieb rückt in den Fokus und weckt die Aufmerksamkeit der Gäste.

Unser Tipp: 2014 ist ja das Jahr der Fußballweltmeisterschaft – wieso also nicht den Gastraum für die Wochen während des Events brasilianisch beziehungsweise südamerikanisch dekorieren, landestypische Getränke und Speisen anbieten? Den kurzfristigen Hype sollten Gastronomen auf jeden Fall mitnehmen – zum Beispiel in Form von bestimmten Angeboten oder Aktionen.

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