In der Kürze liegt die Würze. Benjamin Brouër bringt es auf den Punkt und bietet uns kurz und bündig, was er zur deutschen Gastronomielandschaft zu sagen hat.

 

Mit welchen drei Adjektiven würdest Du die deutsche Gastronomie beschreiben?

Ganz schön unterschiedlich (okay, „ganz“ ist ein Adverb…).

 

Wie schafft es die deutsche Küche auf die internationale Bühne?

Indem sie bei sich bleibt.

 

Welches Gastronomieerlebnis hat Dir im wahrsten Sinne des Wortes die Schuhe ausgezogen?

Als mir Patrick Sebening (jetzt Nord, Mannheim, damals The Coffee Store, Mannheim) einen Kaffeeblatt-Tee servierte: Herzrasen und drei Tage wach.

„Sympathische Leute, eine gute Story, eine eigene Idee und bitte, bitte ein paar anständige Bilder in hoher Auflösung.“

Was wünscht Du Dir für die deutsche Gastronomielandschaft?

(Noch) Mehr mutige junge Gründer, die ohne Sinn für Konventionen die Szene bereichern. Und einen Laden, der auf Snack-Niveau richtig geiles Bier-Foodpairing anbietet.

 

Wie schaffen es Gastronomen, in der Vielfalt der heutigen Gastro-Konzepte und Foodtrends ihr persönliches Alleinstellungsmerkmal zu finden und zu kommunizieren?

Durch viele Reisen, einen Blick über den Tellerrand und ,am wichtigsten, ihre eigene Persönlichkeit. Fast vergessen: regelmäßige fizzz-Lektüre natürlich.

„Herzrasen und drei Tage wach.“

Du bist Jury-Mitglied des Gastro-Gründerpreises. Womit können Bewerber aus Deiner Sicht die Gastronomieszene revolutionieren? Was fehlt Dir?

Revolutionen beginnen im Kleinen: Mit jeder positiv-gestimmten, offenen, freundlichen, auch humorvollen Zuwendung zum Gast, zu jedem Gast! Konzeptionell: Läden, die Top-Qualität und Spaß miteinander verbinden und sich nicht im Nerdtum verrennen.

 

Was wünschst Du Dir als Journalist von Gastronomiegründern? Wie und womit können sie bei Dir punkten?

Sympathische Leute, eine gute Story, eine eigene Idee und bitte, bitte ein paar anständige Bilder in hoher Auflösung.

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