Was gehört zu einem Businessplan?

Diese 9 Tipps bringen Dich zum Erfolg
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Businessplan: Überzeuge Geldgeber mit Deiner Gastro-Idee

Der Businessplan ist Dein Ticket in die Welt der selbstständigen Gastronomen. Nur mit einem professionellen und überzeugendem Businessplan kannst Du Banken, Geldgeber oder zukünftige Investoren von Dir und Deiner Geschäftsidee überzeugen.

Der Businessplan ist der berühmte “Erste Eindruck“, für den es keine zweite Chance gibt. Viele Jungunternehmer und Existenzgründer sind auf anfängliche Fremdinvestitionen angewiesen, wenn sie beispielsweise eine Gastronomie wie ein Restaurant oder ein Café eröffnen wollen. Der Businessplan zeigt dabei nicht nur Deine Geschäftsideen, Deinen Finanzplan und alle zugehörigen Kennzahlen, sondern überzeugt mögliche Geldgeber auch von Deiner Glaubwürdigkeit und Professionalität.

Der Businessplan ist der berühmte “Erste Eindruck“, für den es keine zweite Chance gibt.

 

Um Deine Existenzgründung und mitsamt passender Finanzierung zu sichern, sind Fördermittel oder andere Investitionen nötig. Entscheidend ist: die Einzigartigkeit Deines Businessplans. Dein Konzept, das er beschreibt, ist es ja auch. Deswegen solltest Du als Jungunternehmer oder Existenzgründer Deinen Businessplan unbedingt selbst ausarbeiten. Die Gastronomie stellt dabei ganz besondere Anforderungen. Häufig hilft es bei der Existenzgründung, wenn Du Deine Geschäftsideen in Deinem Businessplan nach einem Muster entwickelst. Wenn Du also eine Gastronomie wie

ein Restaurant

ein Café

eine Bar

einen Foodtruck

einen Club

oder einen Franchise-Betrieb

eröffnen möchtest, dann findest Du hier die nötige Hilfe. Damit Dein Businessplan von den entscheidenden Geldgebern beachtet wird und Du ein erfolgreicher Gründer sein wirst, haben wir die besten Tipps zusammengefasst:

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9 Tipps für einen gelungenen Businessplan

  1. Schreibstil
    Schreibe einfach und verständlich. Verzichte in Deinem Businessplan, wenn möglich, auf Fachwörter
  2. Design
    Achte auf ein ansprechendes Äußeres Deines Businessplans.
  3. Angebot
    Schreibe einfach und verständlich. Verzichte in Deinem Businessplan, wenn möglich, auf Fachwörter.
  4. Kundennutzen
    Erläutere nicht nur, was Dich auszeichnet, sondern gehe auch auf den besonderen Nutzen für Deine Kunden ein.
  5. Zielgruppe
    Wer wird Deinen Laden hauptsächlich besuchen und glücklich wieder verlassen? Passen Konzept, Lage, Einrichtung, Angebot und Preiskalkulation zu Deiner Zielgruppe? Mach das in Deinem Businessplan deutlich.
  6. Konkurrenz
    Stelle sicher, dass Du nicht das 10. Café oder das 20. Restaurant in Deiner Straße eröffnest und genug glückliche Kunden für Dich begeistern kannst.
  7. Marketing
    Wie machst Du auf Dich und Deine Gastronomie aufmerksam? Erkläre kurz, auf welche Marketingmaßnahmen Du setzt, um zum Beispiel Dein Café bekannter zu machen.
  8. Wettbewerbe
    Businessplan-Wettbewerbe wie der Gastro-Gründerpreis bringen nicht nur viele frische Ideen, sondern auch die Chance auf Gewinne und Beratung. Als neuer Gründer lohnt es sich deshalb ein Auge auf solche Gründerwettbewerbe zu werfen.
  9. Gliederung
    Professionelle Businesspläne sollten einer klaren Strukturierung folgen. Folgende Aspekte dürfen in Deinem Businessplan auf keinen Fall fehlen:
Gastronom erstellt Businessplan am iPad

Gliederung – So wird Dein Businessplan zum vollen Erfolg

Die sich anschließenden Thematiken muss Dein Businessplan enthalten, damit Deine Existenzgründung erfolgreich sein kann. Die Erfahrung zeigt, dass alle professionellen Businesspläne über diese neun Bestandteile verfügen:
 

Die Executive Summary
Auch wenn Du sie vermutlich zuletzt schreibst: Die Zusammenfassung Deines Businessplans gehört an den Anfang. Der Fachbegriff hierfür lautet Executive Summary. Das ist einer der wichtigsten Teile des Plans. Hier kannst Du kurz und prägnant Deine Ideen erläutern. Vergiss nicht, Interesse für die weitere Lektüre zu wecken!
 

Deine Idee 
Stelle das Konzept für Deinen Gastronomiebetrie vor und vermittle die Begeisterung, die Dich als Jungunternehmer antreibt, auch an potentielle Geldgeber. Überzeuge mit frischen und gut durchdachten Geschäftsideen und Deiner Persönlichkeit. Zeige in Deinem Businessplan außerdem auf, welche besonderen Vorteile Deine Gäste haben, wenn sie Dich statt eines Wettbewerbers besuchen. 
 

Das Team 
Geld investiert man nicht in Personen, von denen man gar nichts weiß. Deswegen ist es besonders wichtig, dass sich die Gründer und gegebenenfalls das Team mit ihrer Aufgabe und den für das Unternehmen ausschlaggebenden Qualifikationen und Erfahrungen in Deinem Businessplan vorstellen. Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal? 
 

Markt und Wettbewerb 
Hier ist eine gute Recherche gefragt. Mit Hilfe von Zahlen und Fakten solltest Du einen genauen Einblick in die Markt- und Wettbewerbssituation geben. Schlagwörter wie Finanzplan und Branchenbrief spielen dabei eine große Rolle. Wo positionierst Du Deinen Laden im Vergleich zu den Wettbewerbern? Gibt es genügend Kunden für Dich? 
 

Marketing 
Wie erfahren Deine Kunden von Deinem Laden? Erkläre für welche Marketingstrategie Du Dich entschieden hast und welche Chancen Du Dir davon versprichst. 
 

Produktion- und Dienstleistungsfaktoren 
Als Gastronom hängt Dein wirtschaftlicher Erfolg von Faktoren wie Einkauf, Lagerung, der Herstellung von Lebensmitteln sowie der Preisgestaltung bzw. Speisen- und Getränkekalkulation ab. Zeige, dass Du Dich mit diesem Thema bereits ausführlich auseinandergesetzt hast. 
 

Unternehmensform 
Hier ist Platz für alle formalen Kriterien. Dazu gehören beispielsweise die gewählte Rechtsform und die Gesellschaftersituation. Andererseits hast Du hier die Möglichkeit zu zeigen, dass Du Dich mit allen wichtigen Gesetzen und Vorgaben für die Gastronomie ausreichend auseinandergesetzt hast. 
 

Finanzplanung 
Jetzt ist es Zeit für harte Zahlen und realistische Kalkulationen in Deinem Businessplan: Zum Finanzplan gehören eine Gewinn- und Verlustrechnung, der Liquiditätsplan, der Kapitalbedarfsplan und der Rentabilitätsplan auf mehrere Jahre. 
 

Risikobewertung
Gründungen sind immer ein Risiko – erst recht Existenzgründungen in der Gastronomie. Hier kannst Du beweisen, dass Du weißt, worauf Du Dich einlässt. Mit Hilfe von Best-Case- und Worst-Case-Szenarien in Deinem Businessplan kannst Du alternative Entwicklungen klar darstellen.

 

Du willst mehr über einen erfolgversprechenden Businessplan erfahren, der speziell für die Gastronomie ausgelegt ist? Es wird Dir leichter fallen, den für Dich perfekten Businessplan zu erstellen, wenn Du ein Muster anhand von Vorlagen entwickeln kannst.