Outdoorsaison in der Gastronomie: So startest Du entspannt in den Frühling
Die ersten warmen Tage kommen und mit ihnen Deine Gäste. Die ersten warmen Tage kommen. Und mit ihnen Deine Gäste. Wenn Du jetzt Terrasse, Karte und Kassensystem fit für den Saisonstart machst, startest Du entspannter in die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Wenn nicht, musst Du im laufenden Betrieb nachjustieren. Und das kostet Nerven. Hier ist daher unsere Frühjahrs-Checkliste für die Gastronomie.
Worauf es zum Start in die Terrassensaison ankommt:
Frühjahrsputz: Der erste Eindruck zählt
Bevor die erste Bestellung rausgeht, sehen Deine Gäste: die Fassade, den Eingang, die Terrasse. Und dieser erste Blick entscheidet, ob jemand reinkommt oder weiterläuft.
Was vor dem Start erledigt sein sollte:
Möbel, Stühle und Sonnenschirme reinigen, auf Schäden prüfen
Gehweg und Eingangsbereich sauber halten, verwitterte Werbetafeln oder abgeregnete Speisekarten wirken schnell unprofessionell
Fassade, Schilder und Beleuchtung checken (gerade für Abendstunden unterschätzt)
Sondergenehmigung für Außenflächen prüfen, falls nötig
Innenbereich: Dekoration saisonal anpassen, Lagerraum aufräumen
Klingt banal, macht aber den Unterschied. Gäste entscheiden in Sekunden, ob ein Laden einladend wirkt und ein aufgeräumter Außenbereich entscheidet oft darüber, ob jemand reinkommt oder weiterläuft.
Die größten Fehler im Frühjahr – und wie Du sie vermeidest
Jedes Jahr passieren die gleichen Fehler beim Saisonstart. Damit Du sie nicht auch machst:
Fehler 1: Saisonkarte erst anlegen, wenn es zu spät ist.
Die Karte im Kopf ist keine Karte im Kassensystem. Wenn Deine Servicekräfte beim ersten warmen Wochenende improvisieren müssen, weil die Frühlingskarte noch nicht in Deinem Kassensystem angelegt ist, kostet das Zeit und Umsatz.
Fehler 2: WLAN-Reichweite nicht testen.
Das Netz im Innenbereich reicht bis in den Gastraum, aber vielleicht nicht bis zur letzten Tischreihe draußen? Funkbonieren funktioniert nur, wenn das Signal steht. Vorher testen spart Ärger im Betrieb.
Fehler 3: Bezahlung auf der Terrasse nicht mitgedacht.
Gäste draußen wollen nicht extra nach drinnen gehen, um zu zahlen. Wer das nicht organisiert, lässt Umsatz liegen und riskiert, dass Gäste nicht wiederkommen.
Fehler 4: Saisonstart ohne Blick in die Zahlen.
Was ist im letzten Frühjahr gut gelaufen? Welche Artikel liefen gut, welche nicht? MY orderbird zeigt Dir genau das und spart Dir das Raten bei der Kartenplanung.
MY orderbird: Was Dir das letzte Frühjahr verrät
Bevor Du die Frühlingskarte anlegst und den Dienstplan erstellst, lohnt sich ein Blick zurück. MY orderbird, dein persönlicher Chefzugang, zeigt Dir, wie Dein letztes Frühjahr wirklich gelaufen ist. Nicht nach Bauchgefühl, sondern nach Zahlen.
Das ist relevant für:
Welche Gerichte und Getränke am häufigsten bestellt wurden → Basis für die Frühlingskarte
Wann Deine Stoßzeiten lagen → Grundlage für die Schichtplanung
Wie sich Dein Durchschnittsumsatz pro Tisch entwickelt hat → Orientierung für Preiskalkulation
Zehn Minuten in MY orderbird sind beim Kartenaufbau oft mehr wert als jedes Bauchgefühl.
Die Frühlingskarte: Saisonal auf der Karte, sauber im System
Frühling bedeutet neue Karte. Spargel, leichte Salate, frische Aperitifs, Sommerdrinks. Aber die schönste Karte bringt nichts, wenn sie nicht im System steckt.
Nimm Dir vor dem Saisonstart die Zeit, Deine Karte in Deinem Kassensystem zu aktualisieren:
Neue Artikel und saisonale Gerichte anlegen (inkl. korrekter Preise und Kategorien)
Nicht mehr aktuelle Artikel deaktivieren oder löschen – damit Dein Team nicht aus Versehen Grünkohl mit Kartoffeln und Wurst verkauft
Tagesangebote und Aktionen als Extras hinterlegen
Karte mit dem Team durchgehen: Was gibt es Neues, was fällt weg?
Ein gepflegtes Kassensystem erleichtert auch Deinen Kellnern die Arbeit. Wenn alle Artikel klar benannt und sauber sortiert sind, läuft der Betrieb gerade an den ersten vollen Terrassentagen deutlich runder.
Mehr Tische, mehr Betrieb: Dienstplan rechtzeitig anpassen
Mehr Plätze draußen klingen gut! Für Dich und Dein Team bedeuten sie aber auch mehr Laufwege, mehr Bestellungen und mehr Zeitdruck. Wenn Du die Personalplanung erst anpasst, wenn der erste volle Terrassentag da ist, musst Du im laufenden Betrieb nachsteuern.
Was sich vor dem Saisonstart lohnt:
Schichten für die ersten Wochen frühzeitig planen – besonders für Wochenenden und Feiertage
Aushilfskräfte rechtzeitig anfragen, nicht erst, wenn es brennt
Abläufe für die Terrasse vorab festlegen: Bereiche, Unterstützung bei Andrang und mobile Bestellaufnahme klarziehen.
Funkbonieren aktivieren und testen – gerade für große Außenbereiche spart das Wege und steigert den Umsatz
Ein gut eingespieltes Team auf der Terrasse ist der Unterschied zwischen einem entspannten ersten Wochenende und einem, das Du am liebsten vergessen würdest.
Kartenzahlung auf dem Smartphone: Bestellen & Bezahlen draußen, ohne Umweg nach drinnen
Einer der praktischsten Vorteile für die Außengastronomie: Gäste können direkt am Tisch bestellen und zahlen kontaktlos, schnell und ohne extra Wege.
Mit Kartenzahlung auf dem Smartphone arbeitet Dein Team auch draußen direkt am Tisch: Bestellungen aufnehmen, servieren und am Ende direkt kassieren. Das spart Wege, verkürzt Wartezeiten und macht die Abläufe auf der Terrasse spürbar effizienter.
Gerade auf der Terrasse oder im Biergarten macht das einen spürbaren Unterschied:
Schnellerer Tischumschlag
Weniger Aufwand für Dein Team
Bessere Erfahrung für Gäste, weil kontaktloses Bezahlen für viele längst selbstverständlich ist
Wenn Du Kartenzahlung auf dem Smartphone bisher nicht nutzt, ist jetzt vor dem Saisonstart der richtige Zeitpunkt.
Fazit: Jetzt vorbereiten, entspannt in die Saison starten
Die Outdoorsaison ist für viele Gastronomiebetriebe die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Wer sich jetzt vorbereitet, startet strukturierter, entlastet das Team und schafft bessere Voraussetzungen für einen reibungslosen Service.
Die ersten warmen Tage kommen ohnehin. Sei einfach bereit, wenn sie da sind.