Kontaktloses Bezahlen ist längst kein Trend mehr, sondern das, was Deine Gäste einfach erwarten. In Deinem Restaurant, Café oder Deiner Bar greifen sie wie selbstverständlich zur Karte oder zum Handy – und möchten in wenigen Sekunden durch sein. Kannst Du das nicht bieten, leidet schnell die Zufriedenheit – und spätestens, wenn das Bargeld fehlt, ist auch Dein Umsatz weg.
Dieser Beitrag erklärt, was hinter der Technologie steckt, welche Geräte für kontaktloses Bezahlen geeignet sind und warum sich kontaktloses Bezahlen besonders für die Gastronomie lohnt.
Das erwartet Dich in diesem Beitrag:
- Was bedeutet kontaktloses Bezahlen?
- Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen technisch?
- Welche Geräte werden für kontaktloses Bezahlen genutzt?
- Welche Vorteile hat kontaktloses Bezahlen?
- Ist kontaktloses Bezahlen sicher?
- Was muss ich beim kontaktlosen Bezahlen beachten?
- Kontaktlos bezahlen im Alltag: Gastronomie & Handel
- Häufige Fragen zum kontaktlosen Bezahlen
- Fazit
Was bedeutet kontaktloses Bezahlen?
Kontaktloses Bezahlen bezeichnet alle Zahlungsmethoden, bei denen Karte oder Smartphone den Kartenleser nicht physisch berühren müssen. Statt den Chip einzustecken oder den Magnetstreifen durchzuziehen, hältst Du das Zahlungsmittel kurz in die Nähe des Terminals – in der Praxis legen die meisten Karte oder Handy dabei kurz auf. Der Bezahlvorgang läuft automatisch ab.
Die technische Basis ist NFC (Near Field Communication, deutsch: Nahfeldkommunikation). Das Verfahren ist seit Jahren in Bankkarten, Smartphones und Wearables integriert. Der entscheidende Unterschied zur klassischen Kartenzahlung: kein Einstecken, keine PIN bei Kleinbeträgen, kein Warten. Bei Beträgen bis 50 Euro genügt das kurze Auflegen, darüber ist eine PIN-Eingabe zur Sicherheit Pflicht.
Wie funktioniert kontaktloses Bezahlen technisch?
Hinter dem schnellen Auflegen steckt eine präzise Technologie. NFC ermöglicht eine drahtlose Datenübertragung auf sehr kurzer Distanz, in der Regel bis zu 4 Zentimeter. Karte oder Smartphone senden dabei ein verschlüsseltes Signal an das Bezahlterminal. Beide Geräte müssen NFC unterstützen, damit die Verbindung zustande kommt.
Ob eine Karte NFC-fähig ist, erkennst Du am Funksymbol auf der Vorderseite: vier geschwungene Linien, ähnlich einem WLAN-Symbol, nur seitlich. Das gleiche Zeichen findest Du am Terminal. Sind beide Symbole vorhanden, können Deine Gäste kontaktlos zahlen.
Bei der Zahlung per Smartphone übernimmt eine zusätzliche Sicherheitsstufe die Arbeit: Statt der echten Kartennummer wird ein einmaliger, verschlüsselter Token übertragen. Die eigentlichen Kontodaten verlassen das Gerät nicht. Das macht die Zahlung per Handy sogar noch sicherer als die klassische Kartenzahlung.
Welche Geräte werden für kontaktloses Bezahlen genutzt?
Für kontaktloses Bezahlen gibt es heute mehrere Möglichkeiten. Entscheidend ist immer: Das Zahlungsmittel und das Terminal müssen beide NFC unterstützen.
EC-Karte und Kreditkarte
Die meisten Girokarten und Kreditkarten in Deutschland sind seit Jahren NFC-fähig. Karte kurz auflegen, fertig. Bei Beträgen bis 50 Euro entfällt die PIN-Eingabe, bei höheren Summen ist sie in der Regel Pflicht.
Smartphone: Apple Pay und Google Pay
Mit Apple Pay und Google Pay lässt sich die Karte digital auf dem Smartphone hinterlegen. Das Gerät übernimmt die Funktion der Karte, ganz ohne Plastik in der Tasche. Zum Bezahlen entsperren Deine Gäste das Smartphone kurz per Face ID, Touch ID oder PIN und halten es ans Terminal. Laut Statista besitzen über 89 % der Deutschen ein Mobiltelefon, die technische Grundlage fürs mobile Bezahlen ist also fast überall vorhanden. Welche Banken Apple Pay oder Google Pay unterstützen, können Deine Gäste direkt beim jeweiligen Anbieter nachschlagen: Apple Pay · Google Pay.
Smartwatches und andere Wearables
Viele neuere Smartwatches, zum Beispiel Apple Watch oder Wear-OS-Geräte, unterstützen ebenfalls NFC-Zahlungen. Das Prinzip ist dasselbe: kurz ans Terminal halten, Zahlung bestätigen. Deine Gäste haben die Uhr ohnehin am Handgelenk – beim Joggen oder abends ohne Tasche zahlen sie damit ganz nebenbei.
Welche Vorteile hat kontaktloses Bezahlen?
Kontaktloses Bezahlen bringt Vorteile auf beiden Seiten des Tresens – für Deine Gäste und für Dich.
Weniger Wartezeit. Ein kontaktloser Bezahlvorgang dauert im Schnitt nur wenige Sekunden. Kein Wechselgeld abzählen, kein langes Suchen im Portemonnaie, kein Warten auf den Belegdruck. Das beschleunigt Deinen Tischfluss und macht in derselben Zeit mehr Umsatz möglich.
Keine Kleingeldfalle. Bargeld bedeutet Wechselgeld bereithalten, regelmäßig zur Bank fahren und das Risiko von Kassenfehlern. Mit kontaktloser Zahlung fällt das weg. Und: Gäste ohne Bargeld können trotzdem bezahlen.
Höhere Hygienestandards. Geld wechselt viele Hände. Bei kontaktloser Zahlung entfällt der Kontakt mit Münzen und Scheinen komplett. Für Deinen Service im Alltag ein echter Unterschied.
Weniger Diebstahlrisiko. Je weniger Bargeld in Deinem Betrieb liegt, desto unattraktiver wird er für Diebe. Du reduzierst damit gleichzeitig das Risiko von Kassendiebstählen.
Mehr Spontankäufe. Ohne Bargeld bestellen Deine Gäste bei kontaktloser Zahlung öfter noch ein Getränk oder einen Nachtisch – die Ausrede „Ich hab kein Kleingeld dabei” zieht nicht mehr.
Ist kontaktloses Bezahlen sicher?
Ja, kontaktloses Bezahlen ist sicher. Die NFC-Übertragung funktioniert nur auf wenigen Zentimetern Abstand. Ein unbeabsichtigtes oder heimliches Auslesen der Kartendaten durch Dritte ist in der Praxis kaum möglich, weil dafür ein Lesegerät fast direkt auf die Karte gehalten werden müsste, unbemerkt vom Karteninhaber.
Zusätzliche Schutzebenen:
- PIN-Pflicht ab 50 Euro: Höhere Beträge erfordern in der Regel die PIN-Eingabe.
- Automatische Sperren: Nach mehreren aufeinanderfolgenden kontaktlosen Zahlungen unterhalb des PIN-Limits fordert das System automatisch eine PIN-Eingabe, um Missbrauch zu erschweren.
- Token-Verfahren beim Smartphone: Wie oben beschrieben: Bei Apple Pay und Google Pay wird nie die echte Kartennummer übertragen, sondern ein einmaliger Token. Selbst wenn dieser abgefangen werden sollte, ist er für weitere Transaktionen wertlos.
Und für Dich? Für Dich als Gastronom ergibt sich kein zusätzliches Risiko – das Terminal verarbeitet eine kontaktlose Zahlung genauso wie eine Chip-Zahlung. Und verliert ein Gast seine Karte, kann er sie sofort sperren lassen, ganz wie gewohnt.
Was muss ich beim kontaktlosen Bezahlen beachten?
Für Gäste ist der Ablauf denkbar einfach. Für Dich als Gastronom gibt es ein paar Dinge, die Du vorab klären solltest.
Das richtige Terminal. Nicht jedes ältere Kassensystem oder Kartenlesegerät unterstützt NFC. Prüfe, ob Dein Terminal das Funksymbol trägt. Neue Geräte sind in der Regel standardmäßig NFC-fähig.
Transaktionsgebühren. Kontaktlose Zahlung verursacht keine zusätzlichen Gebühren. Es fallen die üblichen Transaktionsgebühren des Zahlungsanbieters an, typischerweise zwischen 0,95 und 2,75 Prozent pro Zahlung, je nach Anbieter und Kartentyp. Für Deine Gäste entstehen keine Kosten.
Keine Mindestbetragsregel. Es gibt keine gesetzliche Pflicht, Kartenzahlung ab einem Mindestbetrag anzubieten oder zu verweigern. Das obliegt Dir als Betreiber. Für Kundenzufriedenheit und Umsatz empfiehlt sich aber: Kartenzahlung ohne Mindestbetrag anbieten.
Dein Team kurz einweisen. Das System läuft von selbst. Trotzdem lohnt es sich, Dein Team kurz einzuweisen: Wo liegt das Terminal, wie reagiert das Gerät bei Verbindungsproblemen, was tun bei abgelehnter Karte.

Das Funksymbol auf Karte und Terminal zeigt: NFC ist aktiviert und der Bezahlvorgang funktioniert in Sekunden.
Kontaktlos bezahlen im Alltag: Gastronomie & Handel
Kontaktloses Bezahlen ist in vielen Branchen Standard, in der Gastronomie ist es aber besonders wertvoll, weil die Bedienung mobil und schnell abläuft.
Restaurant & Bar
Du lässt Deine Gäste direkt am Tisch bezahlen, ohne sie zur Kasse bitten zu müssen. Das beschleunigt den Abschluss, verkürzt die Zeit bis zum nächsten Gast und erhöht die Zufriedenheit. Besonders bei großen Gruppen, die getrennt zahlen, macht die schnelle NFC-Zahlung pro Person einen spürbaren Unterschied.
Wenn Du Bestellung und Zahlung komplett am Tisch abwickeln möchtest, ist das orderbird MINI die passende Lösung: mobiles Kassensystem mit integriertem Kartenlesegerät, ohne festen Tresen einsatzbereit.
Café & Imbiss
Der Coffee-to-go-Moment ist das Paradebeispiel für kontaktloses Bezahlen. Karte oder Handy kurz draufhalten, weiter. Kein Kleingeld, keine Warteschlange, keine genervten Gäste. Für Betriebe mit viel Laufkundschaft ist das ein direkter Effizienzgewinn.
Foodtrucks & Außer-Haus-Catering
Wenn Du unterwegs bist – auf Märkten, Festivals oder beim Catering – brauchst Du ein Gerät, das ohne festen Kassenplatz funktioniert. Ein mobiles Terminal mit NFC macht das möglich und bedeutet: Auch Gäste ohne Bargeld können bei Dir zahlen. Wenn Du Bestellung und Zahlung komplett am Tisch abwickeln möchtest, ist das orderbird MINI die passende Lösung: mobiles Kassensystem mit integriertem Kartenlesegerät, ohne festen Tresen einsatzbereit.
Einzelhandel
Kurze Wartezeiten an der Kasse sind auch im Laden ein Wettbewerbsvorteil. Kontaktloses Bezahlen verkürzt die Abwicklung pro Kunde spürbar. Mit der Kartenzahlung von orderbird hast Du außerdem keine Grundgebühr und keine Vertragsbindung, das macht sich besonders für Saisonbetriebe und kleinere Läden bezahlt.
Häufige Fragen zum kontaktlosen Bezahlen
Was ist kontaktloses Bezahlen genau?
Kontaktloses Bezahlen bedeutet, dass Du Karte oder Smartphone kurz an ein NFC-fähiges Terminal hältst, ohne einzustecken oder durchzuziehen. Die Zahlung läuft per Funkübertragung auf wenigen Zentimetern Abstand ab. Voraussetzung: Zahlungsmittel und Terminal müssen beide NFC unterstützen.
Welche Geräte brauche ich für kontaktloses Bezahlen als Gastronom?
Du brauchst ein NFC-fähiges Bezahlterminal. Das Funksymbol auf dem Gerät zeigt es an. Neuere Kartenlesegeräte unterstützen NFC in der Regel standardmäßig. Dein Kassensystem muss mit dem Terminal kompatibel sein. Mit orderbird PRO ist die Kartenzahlung einfach in der Kasse integriert: Für maximalen Komfort, Schnelligkeit und Sicherheit.
Ist kontaktloses Bezahlen sicher?
Ja. Die NFC-Übertragung funktioniert nur auf wenigen Zentimetern Abstand, ein heimliches Auslesen ist praktisch ausgeschlossen. Ab 50 Euro ist in der Regel eine PIN-Eingabe Pflicht. Smartphone-Zahlungen via Apple Pay oder Google Pay sind zusätzlich durch Token-Verschlüsselung geschützt: Die echte Kartennummer wird dabei nie übertragen.
Was kostet kontaktloses Bezahlen für Gastronomen?
Es fallen keine zusätzlichen Gebühren für die kontaktlose Übertragung an. Wie bei jeder Kartenzahlung entstehen Transaktionsgebühren pro Zahlung, üblicherweise zwischen 0,95 und 2,75 Prozent, je nach Anbieter und Kartentyp. orderbird setzt auf sogenannte *Flatrate-Modelle*, bei denen ein einheitlicher Prozentsatz für alle Zahlungen (unabhängig davon, ob EC- oder Kreditkarte) anfällt. Die genauen Gebühren hängen von Kassensystem und Umsatzvolumen ab.
Ab welchem Betrag brauche ich eine PIN bei kontaktloser Zahlung?
Ab 50 Euro ist die Authentifizierung gesetzlich vorgeschrieben. Unterhalb dieser Grenze reicht das kurze Auflegen der Karte oder des Smartphones. Nach mehreren aufeinanderfolgenden PIN-freien Transaktionen kann das System automatisch eine PIN-Eingabe anfordern.
Fazit
Kontaktloses Bezahlen ist heute kein nettes Extra mehr, sondern das, was Deine Gäste ganz selbstverständlich erwarten. Bietest Du es nicht an, verlierst Du Umsatz – und Gäste, die es bequemer haben wollen. Setzt Du es richtig ein, gewinnst Du: schnellere Abläufe, weniger Kassenfehler und zufriedenere Gäste.
Besonders in der Gastronomie zählt die Möglichkeit, überall und ohne feste Kasse bezahlen zu lassen. Direkt am Tisch, auf dem Foodtruck oder beim Catering: Mit dem richtigen System läuft die Kartenzahlung einfach mit, ohne Mehraufwand. Wenn Du wissen möchtest, wie kontaktlose Kartenzahlung konkret in Deinem Betrieb funktioniert, schau Dir die Kartenzahlungs-Lösung von orderbird an oder lass Dich unverbindlich beraten.
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