Die Aufgaben als Restaurantleiter sind sehr vielseitig. Organisationstalent, mehrjährige Berufserfahrung in der Gastronomie, Gastgeberqualitäten und Stressresistenz sind nur einige wichtige Eigenschaften, die Du als angehender Restaurantleiter mitbringen solltest. Was Dich zum Erfolg führt, inklusive Tipps, findest Du hier!

Was musst Du als Restaurantleiter oder Restaurantleiterin im Jahr 2018 alles drauf haben? Und wie machst Du Dein Restaurant-Team mit Dir an der Spitze noch erfolgreicher? Hier sind die fünf Eigenschaften, die Du für den Job als Restaurantleiter unbedingt mitbringen solltest. Erfahre, wie Du sie gezielt in Deiner Gastronomie einsetzt:

 

Kurzer Überblick – Aufgaben als Restaurantleiter

Doch zuallererst ein kleiner Überblick über die typischen Anforderungen als Restaurantleiter oder auch Restaurantleiterin. Du bist für den reibungslosen Ablauf in einem Restaurant verantwortlich und hilfst bei unternehmerischen Fragen und der Umsetzung von neuen Zielen. Dazu gehört die Personalplanung, Mitarbeiterführung, Gästebetreuung, die Auswahl eines smarten Kassensystems und die optimale Zusammenstellung der Menükarte. Und natürlich noch vieles mehr, denn eine Restaurantleitung fordert eine hohe Übersicht. Je nach Mitarbeiterstruktur des Betriebes können auch der Einkauf, die Buchhaltung und die Qualitätskontrolle zu Deiner täglichen Arbeit zählen. Der Restaurantleiter ist oft auch gleichzeitig der Inhaber der Gastronomie oder er arbeitet für ein festes Gehalt als Angestellter, um den Besitzer zu entlasten.

In der Haute Cuisine heißt der Restaurantleiter auch Maitre d’hotel. Dieser Begriff ist nicht an die Hotellerie gebunden, sondern bezeichnet den übergeordneten Betriebsleiter im Restaurant.

 

1. Positives Auftreten – als Betriebsleiter ein Vorbild sein

Ein Job in der Gastronomie kein Zuckerschlecken. Das gilt besonders für den Restaurantleiter. Schichten von bis zu 16 Stunden sind gerade als Restaurantleitung keine Seltenheit. Da kann es Dir schon mal schwerfallen, die tägliche Portion Motivation aufzubringen. Du als Restaurantleiter oder als Restaurantleiterin solltest dennoch immer als positives Beispiel vorangehen und nach außen stets Haltung bewahren. Du solltest die Stärke einer Führungskraft ausstrahlen. Das gehört zum Job dazu wie das Amen in der Kirche. Schließlich wirkt sich Deine Laune zwangsläufig auf Deine Kollegen aus. Und das wiederum merken Deine Kunden. Und das wirkt sich auf den Umsatz und den Gewinn aus. Gute Laune ist einfach ansteckend. Wenn es Dir schwerfällt, die nötige Motivation zu finden, dann erinnere Dich daran, warum Du Dir diesen Job in der Gastronomie ausgesucht hast. Was waren die Gründe, Dich auf diese Stelle zu bewerben? Was hat Dich dazu inspiriert? Vielleicht war es der Wunsch, Deinen Gästen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern? Oder einfach der Umgang mit Menschen, der Dir Spaß macht. Versuche Dich, gerade in stressigen Phasen, an die positiven Aspekte in Deinem Job als Restaurantleiter zu erinnern. So kommst Du besser durch den Tag.

 

2. Prioritäten setzen – Restaurantleiter brauchen den Blick fürs Wesentliche

Der Alltag in einer Gastronomie und Hotellerie ist sehr vielseitig und kein Tag gleicht dem anderen. Das kann spannend sein, aber auch anstrengend. Ständig musst Du Feuer löschen. Durch spontan auftretende Situationen, um die Du Dich als Restaurantleitung ständig kümmern musst, kannst Du schnell den Überblick über die langfristigen Ziele verlieren. Als Führungskraft ist es sehr wichtig, Prioritäten zu setzen und die notwendige Arbeit zu delegieren – ein Restaurantleiter leitet an. Das ist nicht nur für Dich selbst eine enorm wichtige Aufgabe, sondern auch für Deine Kollegen im Restaurant. Du ermöglichst dem ganzen Team einen geordneten Ablauf ihrer Jobs und nur so erreichst Du Deine Ziele. Aufgaben müssen von Dir klar definiert werden und für jeden verständlich sein. Hilfreich ist immer, jedem genügend Transparenz zu bieten, aber ihn gleichzeitig nicht mit Informationen zu überhäufen. Deinem Team wird es leichter fallen, ihre Jobs zu erledigen, wenn sie wissen, was am Ende das große Ziel ist. Gemeinsam mit Dir können sie so bessere Arbeit leisten. Es ist Dein Job als Restaurantleiter, die Ziele niemals aus den Augen zu verlieren und gegebenenfalls nachzubessern.

 

3. Teamwork – einer für alle und alle für Dich

Teamwork ist für den funktionierenden Betrieb Deines Restaurants unerlässlich. Du als Restaurantleiter solltest immer ein Auge darauf haben, wie die Dynamiken in Deiner Gastronomie sind. Versuche die Schichten für Deine Belegschaft so zu timen, dass sie sich gut ergänzen. Kleine unentdeckte Unstimmigkeiten, zum Beispiel beim Gehalt, innerhalb Deines Teams können auf Dauer Deinem Betriebsklima schaden und somit auch dem Erfolg des Restaurants. Es herrscht miese Stimmung und eine schlechte Zusammenarbeit in Deiner Gastronomie? – das merken natürlich auch Deine Besucher. Habe also immer ein offenes Ohr für Dein Team und achte auf eventuelle Streitigkeiten und Missverständnisse. Das erfordert von Dir als Chef ein gewisses Maß an Verständnis und Einfühlungsvermögen. Regelmäßige Gespräche sind hier der Schlüssel.

Ein Team stößt in einem Restaurant gemeinsam an

Stoße als Restaurantleiter regelmäßig mit Deinem Team an

4. Gute Restaurantleiter feiern regelmäßig mit ihrem Team

Stärke das Gefühl als Team, damit jeder einen guten Job machen kann. Plane dafür gemeinsame Aktivitäten außerhalb der Arbeit, die auf Firmenkosten Vergnügen bringen. Was spricht gegen ein jährliches Bankett nur für Teammitglieder? Es muss nicht jede Woche stattfinden, aber regelmäßig. Du wirst sehen, das wirkt Wunder. Deine Angestellten werden sich wohler fühlen. Das ein oder andere Mal länger zu arbeiten oder für einen kranken Kollegen spontan einzuspringen, fällt dann einfach leichter. Gutes Teamwork in Deiner Gastronomie kann auch dazu beitragen, dass die Fluktuation unter den Kollegen sinkt. Das erspart Dir die ein oder andere lästige Stellenanzeige für die Jobs, die nachbesetzt werden müssen. Sich am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, wird neben dem Gehalt ein immer wichtigerer Faktor für Arbeitnehmer. Das sollte auch im stressigen Gastro-Alltag nicht von Dir vernachlässigt werden. Gerade in Bezug auf den Fachkräftemangel versteht ein guter Restaurantleiter sofort, warum das wichtig ist.

 

5. Probleme lösen und Erfolge feiern – Restaurantleitung as usual

Du als Restaurantleiter oder Restaurantleiterin bist für gewöhnlich die erste Anlaufstelle, wenn Deine Mitarbeiter Probleme haben, die sie selbst nicht lösen können. Immer ruhig zu bleiben, ist nicht leicht. Doch auch wenn die Situation verfahren und zeitlich unpassend ist, gib Deinen Mitarbeitern den Rückhalt, den sie brauchen. Sie können eh erst wieder konzentriert arbeiten, wenn das Problem gelöst ist. Und letztlich bist Du das als Restaurantleiter immer in erster Linie – ein Problemlöser. Bei immer wiederkehrenden Problemen solltest Du überprüfen, ob nicht grundlegende Dinge von Dir überdacht werden müssen. Das kann beispielsweise die Organisation oder Personalplanung betreffen. Als Betriebsleiter musst Du dann entscheiden, ob Arbeitsbereiche umstrukturiert oder eine neue Stellenanzeige ausgeschrieben werden muss.

Neben den Problemen hast Du als Restaurantleiter fortlaufend Einsicht, welche Erfolge Dein Team jeden Tag erarbeitet. Kommuniziere diese Erfolge, um Deine Kollegen zu motivieren. Gib ihnen das Gefühl, maßgeblich an den erreichten Zielen beteiligt gewesen zu sein. Nutze diese Möglichkeit, um als Restaurantleiter offen Lob für die erbrachten Leistungen auszusprechen. Das lässt die ein oder andere hitzige Situation vergessen. Und die gibt es sicherlich häufiger.

 

6. Unternehmenswerte kommunizieren – Sprachrohr im Restaurant

Ein einheitlicher Auftritt in Deiner Gastronomie ist enorm wichtig, um den Wiedererkennungswert zu stärken. Das gilt nach außen, aber auch nach innen ergibt es Sinn, um die Identifikation zu stärken. Das fängt schon an bei der Inneneinrichtung und dem einheitlichen Dresscode für Deine Belegschaft und geht bis hin zum Online-Auftritt auf Deiner Webseite. Als Restaurant-Manager solltest Du von Anfang an jedem, der unter Dir arbeitet, die Unternehmenswerte Deines Restaurants einimpfen. Sowohl untereinander als auch die Kommunikation nach draußen sollte einheitlich und klar von Dir als Restaurantleiter kommuniziert werden. Egal ob Serviceleiter oder Nachwuchsführungskraft, Maitre de rang oder Dein stellvertretender Restaurantleiter – alle sollten die Werte wie einen Kodex aktiv leben und teilen. Vor allem solltest Du diese Werte nicht nur intern kommunizieren, sondern sie selbst auch verkörpern. Legst Du zum Beispiel besonderen Wert auf eine positive Ausstrahlung bei Deinen Mitarbeitern, dann solltest Du natürlich auch stets gut gelaunt und freundlich sein. Sonst ist das unglaubwürdig. So können alle im Restaurant die Unternehmenswerte in Aktion erleben und sie besser adaptieren. Das Ergebnis ist ein stärkeres Team und eine positive Wahrnehmung bei den Gästen. Das hilft Dir, um Erfolge als Restaurantleiter zu feiern.

2018 wird Dein Jahr als Restaurantleiter. Wir wünschen Dir viel Erfolg beim Ausprobieren der Tipps.

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