Auch in der Gastronomie hat das Aufwärmtraining für die Fußball EM 2016 begonnen. Bereits am 10. Juni 2016 ertönt der erste Anpfiff – 24 Länder in 6 Gruppen, 51 EM-Spiele an 23 Spieltagen. Auch Gastronomen treten zur Europameisterschaft in einen Wettkampf ein: Wer gewinnt die meisten Gäste, versorgt sie in Rekordzeit und lässt dabei die Kasse klingeln? Mit dem richtigen Aufwärmtraining gelingt es! Denn Gastronomen, die sich richtig vorbereiten, können ihren Umsatz zur Fußball EM um bis zu 38% steigern. Das ergab eine Umfrage von orderbird, dem Nr. 1 Anbieter für iPad-Kassensysteme für die Gastronomie. Wie auch Ihr die Fußball EM 2016 zu einem echten Volltreffer macht, erfahrt Ihr im großen Fußball EM Guide für die Gastronomie.

1. Mitgröhlen – und zwar in sozialen Netzwerken

Viele Fans versichern sich vor dem Public Viewing Ausflug im Internet, ob ihr Lieblingsbiergarten tatsächlich alle Spiele überträgt. Daher gilt für Gastronomen: Wer kommuniziert ist König!

Besonders auf der eigenen Webseite und dem Facebookprofil muss zur EM das Fußballfieber ausbrechen. Schon der erste Blick muss verraten, welche Spiele Ihr übertragt. Ändert dazu einfach Eure Profilbilder und Facebook-Banner und registriert Euer Public Viewing Angebot auch in regionalen Internet-Portalen (wie z.B. in der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen).

2. Funkbonieren als strategischen Spielzug nutzen

Public Viewing bedeutet für Gastronomiebetriebe volles Haus. Besonders in Stoßzeiten, wie zur Halbzeit, ist eine schnelle Reaktionszeit von Kellnern, Barkeepern und Co. gefragt.

Daher gilt: Nur mit einem guten Personalplan, optimierten Prozessen und einer durchdachten Speisekarte wird die Kasse an allen EM-Spieltagen klingeln!

Wer mehr Bestellungen in kürzester Zeit aufnehmen und Laufwege durch Fanmengen reduzieren möchte, sollte auf Funkbonieren setzen. Damit nehmen Kellner die Bestellwünsche direkt beim Gast mit mobilen Endgeräten auf und “funken” sie in die Küche oder an den Schank. 

Fußball EM Gastronomie: Was ging über den Tresen?

Eine Umfrage von orderbird zeigt, dass Gastronomen ihren Umsatz zur WM enorm steigern konnten

3. Stimmung anheizen mit EM-Tippspielen

Ein EM-Tippspiel spornt nicht nur den Ehrgeiz der Gäste an, sondern lädt auch zum doppelten Mitfiebern ein. So einfach geht’s: Mit einem kleinen Einsatz tippen Gäste, wie das Spiel ausgeht. Wer richtig liegt, erhält eine Runde aufs Haus.

Als smarter Spielzug bietet sich ein Rabatt pro deutsches Tor auf die Gesamtrechnung an.

Doch Vorsicht: Es ist ratsam, eine Höchstgrenze – beispielsweise von 25 Prozent – festzulegen. Nur so können Gastronomen fröhlich mitfeiern, wenn Deutschland erneut ein 7:1 Sieg gelingt!

4. Fair Play zur Europameisterschaft: GEMA, GEZ und Co.

Gastwirte müssen bei der Fußball EM 2016 einige Regeln einhalten: von GEMA, GEZ, GVL, UEFA-Konditionen für Public Viewing bis hin zu Sperrzeiten, da viele Spiele erst um 21 Uhr angepfiffen werden.

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. – kurz DEHOGA – hat Fakten und Konditionen zur TV-Übertragung im Gastgewerbe für die Fußball-EM 2016 übersichtlich als Merkblatt zusammengefasst.

Zudem hält die UEFA die Schutz- und Urheberrechte an der Europameisterschaft. So ist unter anderem das Nutzen von Logos, Marken, Trophäe und Slogan nur gegen kostenpflichtige Lizenzierung möglich.

Wie der Tagesspiegel kürzlich berichtete, drücken zumindest die Behörden in Berlin zur Fußball EM 2016 auch mal ein Auge zu. Eine Genehmigung vom Umweltamt müssen Gastronomen daher nicht unbedingt einholen, jedoch sollte eine Genehmigung für einen Schankvorgarten unbedingt vorliegen.

5. Französisches Flair schaffen: Vive la France!

Frankreich, das Gastgeberland und Austragungsort der EM-Spiele, ist bekannt für seine Haute Cuisine – eine echte Herausforderung für Gastronomen. Beim EM-Betrieb ist Schnelligkeit gefragt.

Als flinker Snack aus der französischen Küche eignen sich der Flammkuchen aus dem Elsass oder Quiche in verschiedensten Kreationen. Alternativ greifen Gastronomen zu Wortschöpfungen wie dem “Sanssouci”-Burger, um so Altbekanntem einen französischen Touch zu verleihen.

Hier stimmt die alte Regel: Das Angebot zur EM 2016 muss zum eigenen Konzept und der Zielgruppe passen, um ein rundes Erlebnis zu schaffen.