#Coffeeporn und #Latteart sind in aller Munde. Aber was sind die gastronomischen Basics eines verführerischen Kaffees? Gemeinsam mit den Kaffee-Experten von Melitta Professional haben wir fünf Tipps zur Kaffeezubereitung in der Gastronomie gesammelt. Fest steht: Wer seine Gäste mit Kaffee verführen will, braucht mehr als ein perfektes Cappuccino-Herz! Wie Gastronomen das kleine Schwarze am Besten einsetzen und was Gastro-Gründer bei der Kaffeezubereitung und Vermarktung unbedingt beachten sollten, erfahrt ihr hier:

  1. Kaffeegenuss zur Chefsache erklären

Das Klischee vom Kaffee kochenden Praktikanten kennt jeder. In der Gastronomie gehört Kaffeegenuss jedoch zur Chefsache. Gastro-Gründer sollten zum Beispiel den Termin mit dem Kaffeemaschinentechniker rot im Kalender anstreichen und zur Verkostung nutzen. Schließlich müssen nicht nur die Bohnensorten ausgewählt werden. Auch Wasserqualität, Mahlgrad, Einwaage, Anpressdruck, Wassermenge, Wassertemperatur und die Preinfusion gehören auf den gewünschten Geschmack eingestellt.  

  1. Mit heißen Infos über Kaffee punkten

Coffee to go ist in aller Munde. Doch Kaffee will genussvoll erlebt werden! Wer sein Team zu einer gemeinsamen Kaffeeverkostung einlädt, gewinnt Überzeugungstäter. Wenn ein Gast beim nächsten Mal ratlos vor den Kaffeespezialitäten steht, kann das Personal überzeugend ein Lieblingsgetränk empfehlen. Das spannende Expertenwissen über die feinen Unterschiede hebt den eigenen Laden mit Sympathie und Kompetenz von anderen ab – und genau das ist der Nährboden für ein florierendes Kaffeegeschäft! Wieviel Liter Kaffee in Deutschland täglich getrunken werden und welchen Bohnensorte am beliebtesten ist, erfahrt ihr in unserem Artikel: „Von Cappucino bis Cold Brew: 7 wissenswerte Fakten über Kaffee„.

  1. Den Geschmack beschreiben

Wir genießen Kaffee mit allen Sinnen. Mit der Zunge schmecken wir süß, salzig, bitter, sauer und „umami“ – eine von dem japanischen Forscher Ikeda Kikunae 1908 entdeckte, herzhafte Geschmacksqualität. Mit Mund und Nase entdecken wir eine Vielzahl von Aromen (zum Beispiel Früchte, Kräuter, Gewürze, Hölzer oder Röstaromen). Im Mund spüren wir den Körper des Kaffees, seine Fülle oder die samtig-weiche Crema des Espressos. Das Beschreiben der Wahrnehmungen und das Vergleichen schulen unseren Geschmack.

  1. Dem (Anpress-) Druck standhalten

Natürlich beeinflusst die Maschine die Qualität des Kaffees. Das Mahlwerk und die Brühgruppe entscheiden über die Qualität in der Tasse. Leistungsstarke Mahlwerke mit kurzer Mahldauer schonen das Kaffeearoma. In der Brühgruppe werden die frisch gemahlenen Kaffeebohnen zum Kaffeekuchen gepresst, bevor der eigentliche Brühprozess startet. Professionelle Maschinen mit Metallbrühgruppen können den Anpressdruck des Kolbens für einen optimalen Espresso auf 1000 Newton hochfahren. Eine automatische Qualitätssteuerung überwacht bei Top-Modellen von Melitta Professional die Parameter des Brühprozesses und justiert die Mahlscheiben ggf. neu, damit das beste Geschmacksergebnis dauerhaft gesichert bleibt.

  1. Das Auge trinkt mit

Selbst wenn Coffee to go längst zum Stadtbild gehört, bewegt sich der Trend zum Kaffeegenuss in entspannter Atmosphäre. Für Gastronomen ist eine stilvolle Präsentation ihres Kaffees unverzichtbar. Kurse speziell für “Latte Art” unterrichten derzeit in der Milchschaumkunst. Mit Schwänen, Elefanten und Katzen im Milchschaum nimmt dieser Trend teils verrückte Ausmaße an. Bei Konzepten mit weniger geschultem Personal zaubert die richtige Maschine nicht nur den perfekt geschichteten Latte Macchiato, sondern auch zahlreiche weitere Spezialitäten mit leckeren Milchschaumvarianten.

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