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Wer kennt es nicht? Den Abschluss in der Tasche, die Welt steht einem offen, aber wie sah eigentlich noch mal der Traum von der eigenen Gastronomie aus? Und welche Ausbildung brauche ich? Oder soll ich doch lieber ein Studium machen? Für all diesen Fragen findest Du in diesem Artikel die Antworten.

Was soll aus mir werden, wenn ich mal groß bin?

Für all diejenigen, denen folgende Faktoren in ihrem zukünftigen Berufsleben wichtig sind, haben wir eine Idee:

  1. Du willst nach der Ausbildung vielfältige, abwechslungsreiche und globale Karrieremöglichkeiten haben?
  2. Du willst in Kontakt mit Menschen sein?
  3. Du möchtest die Möglichkeit haben Dich weiterzubilden?
  4. Du stehst auf Abwechslung?
  5. Du bist ein guter Gastgeber?

Fünfmal mit dem Kopf genickt oder laut „Ja“ gesagt? Dann lösen wir unsere Idee einmal auf: die Ausbildung zur Restaurantfachfrau oder zum Restaurantfachmann. Hier lernst Du, den richtigen Umgang mit Gästen, das Vorbereiten, Planen und Durchführen von Veranstaltungen, wie man Getränke und Speisen serviert und in jedem Fall sehr, sehr viel über Dich selbst.

Ausbildung: Restaurantfachfrau / Restaurantfachmann

Ausbildungsvoraussetzungen, die die Unternehmen vorgeben, sind allgemein ein Hauptschulabschluss, Teamgeist, Kommunikationsfähigkeit, gute Umgangsformen, ein schnelles Auffassungsvermögen und ein Talent zum Verkaufen und Organisieren. Die Ausbildung dauert insgesamt drei Jahre, insofern Du sie nicht wegen eines höheren Abschlusses oder ähnliches verkürzen kannst.

Die Kerninhalte der Ausbildung liegen dabei darauf:

  • die Funktion des Gastgebers wahrzunehmen
  • Serviceabläufe zu organisieren
  • Räume und Tafeln zu dekorieren
  • Feste auszurichten
  • Angebote zu gestalten
  • Abrechnungssysteme einzusetzen
  • ein breites Fachwissen über Service, Speisen und Getränke.

Während der Ausbildung gibt es begleitend zur Tätigkeit im Unternehmen fachbezogenen Unterricht in der Berufsschule. Das sind meistens ein bis zwei Tage in der Woche. Eine Alternative ist der Blockunterricht mit mehreren Wochen Berufsschule am Stück. Die Bundesagentur für Arbeit hat die Ausbildungsinhalte, die Du als angehende Fachkraft kennenlernen wirst, detailliert nach Lehrjahr zusammengestellt. Aktuelle Ausschreibungen für freie Ausbildungsplätze findest Du nicht nur auf den gängigen Stellenportalen im Internet. Viele Ausbildungsplätze werden auch über die Agentur für Arbeit ausgeschrieben.

Dein Gehalt steigt mit jedem Ausbildungsjahr. Um einen Richtwert für die Ausbildungsvergütung zu erhalten, wendest Du Dich im Idealfall an die IHK (www.dihk.de). Insgesamt findet die Ausbildung im Betrieb statt und genau mit diesem musst Du als Azubi auch den Ausbildungsvertrag abschließen. Wie Du den richtigen Betrieb für Deine Ausbildung findest, siehst du auf den Seiten des Fachverbandes DEHOGA.

Studium in der Gastronomie

Deine Karriere im Gastgewerbe kannst Du auch mit einem Studium starten. Hier hast Du die Möglichkeit BWL zu studieren mit dem Schwerpunkt Gastronomie oder direkt Deinen Abschluss mit dem Tourismus- oder Hotelgewerbe zu verbinden. Ein Studium ermöglicht Dir einen Einstieg in das Management. Das bedeutet nicht nur ein höheres Gehalt, sondern auch mehr Verantwortung. Nach Deinem erfolgreichen Abschluss übernimmst Du beispielsweise das Food Management in einer Systemgastronomie oder bist für die Logistik zuständig. Die Berufe, die Du als Fachkraft im Gastgewerbe ausüben kannst, sind sehr vielseitig. Auch denkbar ist ein Studium in Ernährungswissenschaften oder zu neudeutsch Food, Beverage and Culinary Management.

 

Das Studium im Culinary Management vermittelt Dir ökonomisches Wissen und das Kochhandwerk. Das Studium startete in Deutschland erstmalig im Herbst 2018.

 

Zukunftsmusik: Entwicklungschancen für die Gastronomie nach der Ausbildung

Restaurantfachleute können in der Systemgastronomie oder in der Bar vom Commis de Rang bis zum Abteilungsleiter, Restaurantleiter oder Wirtschaftsdirektor aufsteigen. Die Ausbildung zur Restaurantfachkraft ist die perfekte Voraussetzung für Positionen im Bereich Bankett oder Veranstaltungen, aber auch für die selbstständige Führung von gastgewerblichen Betrieben und Logistik. Du kannst danach auch eine Weiterbildung zum Beispiel in Form von einem Meisterkurs absolvieren oder Fachwirt im Gastgewerbe werden. Du kannst eine Hotelfachschule besuchen und staatlich geprüfter Gastronom oder Betriebswirt werden. Eine besondere Weiterbildung im Gastgewerbe, zum Beispiel zum Sommelier oder Barkeeper, können Deiner Karriere ebenfalls einen Schub geben. Auslandsaufenthalte, Fachseminare und Fremdsprachenkurse sind Möglichkeiten, Dich als Fachkraft weiterzubilden und neue Berufe kennenzulernen.

 

Wenn Du also einen Beruf suchst, in dem auf jeden Fall jeden Tag etwas Unerwartetes geschieht und Du viele neue Leute kennenlernst und Du direkt am Gast arbeiten und Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf tragen möchtest, dann ist die Gastronomie genau das Richtige. Wenn Du gern darauf achtest, dass alle notwendigen Vorbereitungen getroffen wurden, also polierte Gläser, aufgefüllte Getränkekühlschränke, genug Brotkörbe zur Verfügung stehen . Und wenn Du dann noch ein freundliches Lächeln hast auch wenn es mal stressig wird dann leg los in Deine neue Zukunft. Noch ein Tipp von uns: Immer lieb sein zur Küchen-Crew. Das gute Verhältnis ist wirklich enorm wichtig!

Wenn Du merkst, dass Du jetzt erst Appetit bekommen hast, haben wir Dir ein 1×1 der Gastronomie mit je einer Kurzbeschreibung zu den Berufsbildern und Möglichkeiten für Deine Karriere zusammengestellt.

Wir wünschen Dir viel Erfolg! Und solltest du irgendwann eine digitale Gastro-Kasse brauchen, meld Dich einfach bei uns. Dann können wir kostenlos das beste Angebot für Dich zusammenstellen!

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