Der Businessplan ist wasserdicht, alle Behördengänge sind erledigt und die Speisekarte steht – die Eröffnung kann kommen! Doch welches Mineralwasser wird zu den Speisen im neuen Lokal serviert? Erfrischende Limonaden, hochwertige Weine und vollmundiger Kaffee allein machen das Getränkeangebot nicht komplett. Wir verraten, wie Gastronomie-Gründer von der Wahl des Mineralwassers profitieren und gleichzeitig ihren Umsatz steigern können.

Viele Gastronomen sind sich der Bedeutung von Mineralwasser nicht bewusst. Aber selbst das neutralste Getränk auf der Getränkekarte hat Einfluss auf das Gastronomie- und Geschmackserlebnis des Gastes.

1. Mineralwasser, Tafelwasser, Quellwasser – wo ist der Unterschied?

In Deutschland gehören Gesetze und Verordnungen dazu. Das hört auch beim Mineralwasser nicht auf, denn auch hier haben wir das passende Regelwerk: Die Mineral- und Tafelwasserverordnung. Vor allem für natürliches Mineralwasser gelten strenge Regeln: Es muss aus einer oder mehreren unterirdischen Quellen stammen und einen gewissen Reinheitsgrad erfüllen. Du als Gastronom musst beim Ausschank von natürlichem Mineralwasser auch einiges beachten: Natürliches Mineralwasser darfst Du nur am Tisch in der verschlossenen Verpackung – also in den meisten Fällen der Glasflasche – servieren. Der Verschluss sollte deshalb erst am Tisch geöffnet werden. Laut Verordnung ist es unzulässig, natürliches Mineralwasser aus einer großen Flasche, beispielsweise an der Theke, einzuschenken und dann zum Platz zu bringen. So soll verhindert werden, dass stattdessen das billigere Quell-, Tafel- oder Leitungswasser verwendet wird.

Übrigens: Quellwasser stammt zwar auch aus unterirdischen Wasservorkommen, muss aber weniger Ansprüchen genügen. Tafelwasser hingegen ist ein Gemisch aus natürlichem Mineralwasser, Trinkwasser und anderen Zusätzen.

2. Mineralwasser ist ein Zeichen für Servicequalität

Welches Mineralwasser darf es sein? Durch einen sympathischen Austausch rund um die Erfrischung schlechthin zeigen Gastro-Gründer Servicekompetenz und können persönliche Beziehungen aufbauen. „Gäste schätzen das persönliche Gespräch und eine charmante, individuelle Beratung. Darum werden Gastronomiebetriebe, die Gästen aktiv Mineralwasser anbieten, als besonders sympathisch, dynamisch und exklusiv wahrgenommen“, so Martin Eicher. Das verschafft Gastronomen mehr Aufmerksamkeit und dem Personal mehr Trinkgeld. Dank bestem Servicegefühl kommen Gäste gern wieder.

3. Schluck für Schluck zum Erfolg mit dem klaren Umsatzbringer

70 Prozent der Gäste bevorzugen Mineralwasser statt Leitungswasser. Daher solltest Du als Gastro-Gründer und auch als Gastronomie-Besitzer nicht unaufgefordert Leitungswasser zu Espresso oder Weißwein servieren, sondern proaktiv auf Mineralwasser aufmerksam machen. Die Regel ist simpel: Wenn Du aktiv Mineralwasser anbietest, verkaufst Du auch mehr. Moderate Preise führen dazu, dass Gäste öfter zum Glas Mineralwasser greifen. Die positiven Nebeneffekte sind mehr Umsatz, ein besseres Servicegefühl und weniger Aufwand, da weniger Gläser und Karaffen unbezahlt gereinigt werden müssen. Eine Rechnung, die aufgeht – ob mit oder ohne Sprudel.

Ein frisches Glas Mineralwasser mit Limette und Eis serviert in einer Gastronomie

Optisch eine Augenweide: Mineralwasser mit Eis und Limette

4. Auf Erfolgskurs: Trendgetränk Mineralwasser

Oft unterschätzt, dennoch ein Star – Mineralwasser ist mit Abstand das beliebteste Getränk Deutschlands: Allein im Jahr 2017 tranken die Deutschen pro Kopf 148 Liter Mineral- und Heilwasser. Ein Grund dafür ist vor allem das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Gäste, die zunehmend zucker- und alkoholhaltige Getränke meiden. Größere Wellen schlägt derzeit Mineralwasser ohne Kohlensäure: Laut einer Studie finden 75 Prozent der Gäste immer mehr Gefallen an stillem Mineralwasser. Diesen Trend sollten Gastro-Gründer nutzen und ihren Gästen aktiv Mineralwasser anbieten. Stille Wasser sind tief!

5. Viel mehr als nur Wasser – ein Allround-Talent

Der neutrale Geschmack macht Mineralwasser zum idealen Begleiter für alle Lebensmittel. Im Unterschied zu Tafelwasser, das sich aus mehreren Wassersorten zusammensetzt und künstlich mit Mineralien angereichert wird, entspringt natürliches Mineralwasser mineralisiert aus einer Quelle. Trotzdem gilt: Mineralwasser ist nicht gleich Mineralwasser. Je nach Mineralisierung und Gehalt an Spurenelementen schmeckt Mineralwässer mal weich und mild, mal herb und trocken. Mit der Auswahl an Mineralwässern bestimmst Du aktiv, wie die Speisen Deinen Gästen munden. Auch Kaffee und Wein entfalten kombiniert mit einem erstklassigen Mineralwasser besondere Aromen.

Gründer können mit einfachen Handgriffen demnach selbst dafür sorgen, dass ihnen so schnell kein anderer das Wasser reicht. Stimmt der Rest des Gastro-Konzepts, „läuft“ die Gastronomie so auch noch in zehn Jahren. Du brauchst noch ein Kassensystem für Deine Gastronomie? Lass Dich von uns kostenlos und unverbindlich beraten. 

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