Unser Küchenchef Sebastian sorgt in unserem eigenen orderbird-Café für das kulinarische Wohl der Birdies. Ja richtig gelesen, wir bei orderbird haben unser eigenes Café direkt in unserem Berliner Office. Von Gastronomen für Gastronomen wird bei uns gelebt – aber lies selbst!

Sebastian ist umtriebig und rastlos und manchmal wirkt er sogar etwas gestresst – Typisch Küchenchef halt! Trotzdem bewahrt er sich immer seine freundliche und ehrliche Art, deshalb verlassen die Mitarbeiter sein Café häufig mit einem Lächeln. Schließlich bietet er uns ein Komplettprogramm mit Frühstück, mehreren Mittagsangeboten und Nachmittagsverpflegung. Sein Motto ist: Geht nicht, gibt’s nicht! Deswegen versucht er uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen und genau aus diesem Grund schätzen wir ihn.

#1 Interview: Sebastian und die Gastronomie

In diesem ersten Teil erfahrt ihr, warum Sebastian überhaupt Koch geworden ist und welche Stationen er im Laufe seiner Karriere durchlaufen hat. Außerdem erzählt er uns, was das Arbeiten bei orderbird so angenehm macht.

Sebastian, woran erkennt man Dich im Büro?

Man erkennt mich ganz klar an meiner Kochjacke beziehungsweise meiner Kochschürze. Und an meinem Hund Hans, der bis zur Küchentür hinter mir herläuft. Außerdem bin ich immer sehr, sehr schnell unterwegs.

Warum hast du Dich entschieden Koch zu werden?

Um ehrlich zu sein: Eigentlich wollte ich Polizist werden, habe aber leider die Aufnahmeprüfung nicht bestanden. Meine Mutter hatte mir dann vorgeschlagen Koch zu werden, weil sie wusste, dass ich schon immer Spaß am Kochen hatte und sie sollte Recht behalten.

Welche Erfahrungen hast Du persönlich in der Gastronomie gemacht?

Angefangen hat alles mit meiner Ausbildung in einem Sternerestaurant. Das Arbeiten dort hat mir leider keinen besonderen Spaß gemacht, obwohl ich dort sehr viele kulinarische Eindrücke bekommen habe. Ich habe viel gelernt, aber zusammen mit anderen Azubis leider auch Mobbing in Form von körperlicher und seelischer Gewalt erfahren. Es gab einfach jeden Tag ein extrem hohes Stresslevel.

Nach meiner Ausbildung habe ich dann in einem kleinen Hotelrestaurant in Bayern (Franken) gearbeitet und natürlich viel fränkische Küche gekocht. Im Laufe der Zeit war ich in verschiedenen kleinen und großen Restaurants. Erst in Bayern und dann auch in ganz Deutschland. Ein Zwischenstopp war zum Beispiel ein kleines Restaurant in der Lüneburger Heide. Dort habe ich gelernt, wirklich selbstständig zu arbeiten. Anschließend war ich im Ausland, also in England und Spanien (Mallorca) und auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Ich habe eine lange Reise hinter mir, die aber typisch ist für die Gastronomie. In Berlin bin ich nun seit 12 Jahren in großen und kleinen Hotels und Restaurants. Und habe eben alles gemacht, was Spaß macht.

Warum arbeitest Du gern in der Gastro?

Ich arbeite gern in der Gastro, weil ich machen kann, was ich möchte und das jeden Tag immer wieder neu. Es gibt zwar Standards, aber die Arbeit ist trotzdem individuell. Bei orderbird kann ich jeden Tag Neues kreieren. Und ich habe die Möglichkeit Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr zu arbeiten und am Wochenende habe ich frei. (grinst)

Was nervt Dich an dieser Branche?

Negativ an dem Beruf Koch ist, dass man mittlerweile echt ausgebeutet wird. Der Arbeitsaufwand ist nicht mehr gerechtfertigt, weil man heutzutage alles schon fertig zubereitet kaufen kann. Dazu kommen schwierige Arbeitszeiten, die es kaum erlauben, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen.

Was hat Dich zu orderbird verschlagen und was macht die Arbeit bei orderbird für Dich als Koch so besonders?

Katharina aus dem HR-Team hat sich in ihrem Freundeskreis umgehört, weil orderbird einen Koch gebraucht hat. Ich war zu dem Zeitpunkt Küchenchef in einem Hotel und hatte Lust auf was Neues. Als ich von dem Job bei orderbird gehört habe, hab ich mich einfach vorgestellt. Es hat mega viel Spaß gemacht und auch menschlich hat es gepasst. Deswegen bin ich gleich geblieben. Ich mag es, dass ich hier bei orderbird direkt am Gast bin und sofort Feedback bekomme. Schön ist auch, dass ich mich im orderbird-Café total frei entfalten kann. Eine besondere Herausforderung für mich war es, kein Servicepersonal mehr zu haben. Es war schon eine Umstellung alles selbst machen zu müssen. Aber das war auch für mich der Reiz an dem Job. Ich war sozusagen ständig im “Dauerlauf-Training”. Jetzt habe ich zur Unterstützung in der Küche Mike an meiner Seite.

Portrait-orderbird Sebastian

Ein eingespieltes Team: Mike und Sebastian

Was machst Du, damit Du es schaffst, den Mitarbeitern von orderbird ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern?

Schwierig… Es kommt darauf an, welcher Wochentag ist. Es gibt so viele unterschiedliche Charaktere. Manche Mitarbeiter wünschen sich ein deftiges salziges Frühstück und einen starken Kaffee, um erfolgreich in den Tag starten zu können. Andere zum Beispiel hatten ein anstrengendes Wochenende, weil das Kind krank war. Sie brauchen dann eher einen kurzen Smalltalk, der sie zum Lachen bringt und was Süßes für die Seele. Ich versuche einfach mit meinem Lächeln und guter Laune jeden umsetzbaren Wunsch zu erfüllen.

Beschreibe mit wenigen Sätzen die Unternehmenskultur bei orderbird. Was gefällt Dir besonders?

Hier geht es freundlich, ehrlich, direkt und offen zu. Es gibt immer jemanden, der ein offenes Ohr hat und hilfsbereit ist. Das sind Werte, die in der normalen Gastronomie schon mal unter den Tisch fallen, aber bei orderbird immer noch einen hohen Stellenwert haben. Das empfinde ich, gerade als Küchenchef, als sehr angenehm. Es ist auch kein Problem, wenn ich oder mein Kind krank sind und ich ausnahmsweise zu Hause bleiben muss. Sowas ist gerade als Koch (fast) nicht mehr zu finden. Ich habe 18 Jahre gebraucht, um so einen Arbeitgeber zu finden.

 

Im zweiten Teil erzählt Dir Sebastian, was die Lieblingsgerichte in unserem orderbird-Café sind und was bei ihm auf gar keinen Fall auf den Tisch kommt. Außerdem haben wir erfahren, was für ihn eine gute Gastro ausmacht und was ihm in unserer schnelllebigen Zeit besonders am Herzen liegt. Seid gespannt!

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